
Steuern & Finanzen
Einleitung
Steuern sind kein Selbstzweck. Sie sind die Abgabe, die der Bürger leistet, damit der Staat das tut, was er allein nicht kann — Sicherheit garantieren, Infrastruktur bereitstellen, Schwache schützen. Mehr nicht. Wer Steuern als Umverteilungsmasse begreift, hat das Verhältnis zwischen Bürger und Staat umgekehrt.
Deutschland hat eine der höchsten Steuer- und Abgabenlasten der Welt. Das Ergebnis ist kein schlanker, leistungsfähiger Staat — sondern ein aufgeblähter, langsamer, teurer. Das Geld verschwindet nicht. Es wird falsch ausgegeben. Und zu wenig davon kommt in Bayern an.
Wer ehrlich über Finanzen redet, muss beides sagen: was reinkommt — und was rausgeht.
Position
Auf der Einnahmenseite steht für Libera Bavaria eines fest: Die Steuerlast muss sinken. Einkommensteuer, Erbschaftsteuer, Grunderwerbsteuer — alle drei treffen Menschen, die arbeiten, aufbauen und weitergeben wollen. Das ist falsch gesetzt. Leistung darf nicht bestraft werden. Eigentum darf nicht beim Übergang von einer Generation zur nächsten zerrieben werden.
Bayern zahlt seit Jahrzehnten mehr in den Länderfinanzausgleich, als es zurückbekommt. Das ist kein Solidarsystem — es ist eine Dauersubvention für strukturelle Reformverweigerung anderer Länder. Bayern hat das Recht, seine eigenen Steuereinnahmen zu gestalten und zu behalten. Steuerhoheit ist keine Drohung. Sie ist Föderalismus.
Auf der Ausgabenseite gilt: Jeder Haushaltsposten muss begründbar sein. Nicht politisch — sachlich. Was bringt es dem Bürger? Was würde fehlen, wenn es wegfiele? Subventionen, die Märkte verzerren, gehören abgebaut. Bürokratie, die sich selbst verwaltet, gehört nicht finanziert. Der Staat schuldet dem Bürger Rechenschaft — nicht umgekehrt.
Schulden sind aufgeschobene Steuern. Wer heute auf Pump finanziert, lässt morgen zahlen — von Menschen, die heute noch keine Stimme haben. Das ist keine Finanzpolitik. Das ist Generationenverrat.
Soziale Absicherung gehört zum Fundament — aber sie muss subsidiär gedacht werden. Was die Familie trägt, trägt nicht der Staat. Was die Gemeinschaft trägt, trägt nicht die Bürokratie. Solidarität funktioniert am besten dort, wo sie persönlich ist.
Bayern 8.0 – Dein Geld. Dein Freistaat. Deine Zukunft.
Stell dir ein Bayern vor, in dem du weißt, wohin deine Steuern gehen. In dem jeder Euro, den der Staat ausgibt, einen nachvollziehbaren Grund hat — und keinen versteckten Empfänger.
Ein Bayern, das nicht mehr zahlt als nötig — und das, was es einnimmt, klug ausgibt. Keine Schulden auf Kosten der nächsten Generation. Keine Transferzahlungen in Länder, die sich nicht helfen lassen wollen. Kein Geld für Bürokratie, die nur sich selbst beschäftigt.
In Bayern 8.0 ist der Haushalt kein politisches Instrument. Er ist ein Versprechen — an die, die heute arbeiten, und an die, die morgen übernehmen. Dein Geld. Dein Freistaat. Endlich wieder verantwortungsvoll verwaltet.
